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30. September 2021 - Bildcollagen zum Vergrössern anklicken

Wie zu erwarten und auch vor der Pandemie stets so zu sehen haben sich die Touristenzahlen im September hier ein ganzes Stück reduziert, bewegen sich aber weiterhin auf etwa 80% des Vorkrisenniveaus, und Publikum aus nun wieder deutlich mehr verschiedenen Herkunftsländern ist zu sehen. Am 03. hatte ich Jörn aus Deutschland mit Sandro auf Frenzy für einen halben Tag Trolling aufgesetzt. Das Wetter war okay dafür, und auch die Fische spielten einigermassen mit. Ein sehr ansehnlicher Wahoo ging zwar schon am Vorfach gehalten verloren, und ein Dreifachbiss von Tunen brachte ordentlich Wuhling. Umso mehr, als einer der Tune im Drill von einem Hai verspeist wurde, der sich dabei auch noch selbst hakte. Dank eines Dorados und eines sich netterweise auch noch einstellenden Segelfischs waren das nicht nur unterhaltsame Stunden, sondern es ergab sich am langen Ende ein weiterer Offshore Super Grand Slam. Fein.

Unmittelbar danach machte der Südost für lange Tage mal richtig Druck und blies mit 20 oder mehr Knoten. Da war selbst Fliegenfischen vor´m Haus sehr sinnlos, zumal sich die Bucht wie tot zeigte. Nur an einem Morgen sauste mal ein Trupp aus einem halben Dutzend Trevallies hier herum, also bin ich doch schnell auf meinen Felsen gekrabbelt, und hatte nach wenigen Minuten prompt einen davon am Band. Freute mich, die Fliegenschnur mal wieder komplett durch die Ringe sausen und mein Backing zu sehen, aber kurz danach war die Leine schlaff. Es stellte sich heraus, dass sich die vorgefertigte Schlaufe der nagelneuen Fliegenschnur einfach aufgelöst hatte. Dieses Produkt werde ich nicht mehr kaufen.

Von den Booten war in diesen Tagen nichts hören, und so kam die einzige Fangmeldung von Gregs Ultralight-Gast aus dem Vormonat, der an der Anse Georghette diese beiden tollen Bluefin Trevallies vom Strand dingfest machen konnte. 

Erst um den 10. herum schwächte sich der Wind zumindest in den Bereich um 15 Knoten ab, und die ersten Charterboote trauten sich wieder auf`s Wasser. Allerdings hatte sich Sandros Gast trotz entsprechender Warnungen etwas übernommen, und verlangte nach nur einer Stunde, einem Tun und üppigem Anfüttern Rückkehr an Land. Auch Sandros zweiter Trip endete vorzeitig, aber diesmal aus ganz anderem Grund. Nach zwei Stunden, in denen er sich an einem Dorado und 8 Tunen verausgabt hatte, war des Anglers Akku offenbar restentleert. 

Auch Kumpel Carlos war für seinen Chef mit Gästen einmal draussen, sammelte einige Tune und obendrauf noch einen Segelfisch ein. Gemütlich war es dort draussen an dem Tag allerdings auch nicht. Am 18. begann die Windgeschwindigkeit dann endlich in den auch für mich fischbaren Bereich zu fallen. Mir war sehr nach einem GT, und da der Popperstock noch nicht repariert ist, musste tags drauf die Stickbaitrute Ganztagsdienst schieben. Ein kleines Exemplar liess sich damit am ersten Felsen zu Niedrigwasser auch netterweise gleich ernten. Die nächsten zwei Stunden bis Mittag verliefen ereignislos, aber dann ging es für eine kurze Zeit mächtig zur Sache. Ein wirklich fetter Jobfish ging am Boot von der Fahne, ein ebenso grosser wurde im Drill von einem Hai massakriert, ein Rainbow Runner schaffte es knapp, diesen zu entkommen, und ein passabler GT rundete das kurze Aktivitätsfenster nett ab.

Damit konnte man zufrieden sein, obwohl sich in den folgenden vier Stunden bis nach Wasserhöchststand keine Flosse mehr zeigte. Entlang der anschliessenden Woche war es für mich allein auf dem kleinen Kahn wieder deutlich zu windig, aber die Charterboote konnten zumindest an einigen Tagen noch fahren. Allerdings hatte nur Christian auf Djab Laval am 22. eine Halbtagstour mit dann wieder sehr solidem Trolling.

Am gleichen Tag eröffnete der Euch stets aufmerksamen Lesern sicher noch vertraute Privatangler aus Mahe seine diesjährige Marlinsaison mit dem Release dieses Schwarzen. So dürfte er sich das vorgestellt haben.

Danach briste es für ein paar Tage nochmals mächtig auf, aber letzten Samstag Nachmittag dann auch langsam wieder ab. Für Sonntag waren ideale 5 Knoten Südost angesagt, aber morgens draussen hatten 3 davon offenbar blau gemacht, und die beidem übrigen kamen schlapp aus Westen. Das war noch kein Problem am kurz angefahrenen Popperspot, der selten mal einen GT, aber eigentlich immer massiven Haialarm aufbietet. Überraschenderweise liess sich dort allerdings weder die eine noch die andere Bande blicken, sondern stattdessen dieser hübsche Buefin Trevally. Immerhin.

Hauptsächlich war für diese Tour leichtes Jigging mit der PE2 Kombo angedacht, aber am ersten Spot angekommen zeigte sich, dass die Strömung genau in das bisschen Wind hineinlief, und damit die nötige Bootsdrift auf klägliche 50m in der Stunde beschränkte. Also blieb nur, es punktuell hier und dort auf diesem Plateau zu versuchen, aber es tat sich nichts. Auch am zweiten Spot ergab sich das gleiche Bild, mehr als 3 magere kleine Fischlein liessen sich grundnah nicht aufsammeln. Im Mittelwasser hingegen war durchaus Leben, u.a. stiegen dort 3 dieser Fische ein, die für ihre Grösse kämpften wie der Teufel. Gebiss und Körperform entsprachen sehr den Hundezahntunen, aber die Streifen passten nicht, und ich war mal wieder planlos. Faizal als wandelnde Enzyklopädie brauchte später allerdings keine Minute, um sie anhand des Fotos Striped Bonitos (Sarda Orientalis) zu identifizieren.

Diese allein hätten mich sicher nicht lange an dem Platz gehalten, aber dort operierte auch noch ein gemischter Trupp aus Yellowspotted Trevallies und Bludgers. Die an dem leichten Gerät richtig intensiven Drills ziehen sich so rund eine Viertelstunde, und nach insgesamt 6 davon in den dort verbrachten 2 Stunden legte mein Handgelenk ein klares Veto ein. Auf dem Weg zum nächsten Platz legte der Wind immer noch aus West deutlich zu in Richtung 10 Knoten, also stimmte nun die Drift. Allerdings waren auch dort die üblichen Verdächtigen entweder abwesend oder unlustig, nur ein paar kleine Fische zeigten Interesse, aber zu guter Letzt kam es dann doch nochmals halbwegs dick in Form eines ordentlichen Whiteblotched Groupers. Sprich die Frequenz war an diesem Tag mit ich meine 15 Fischen in 4 Stunden Jiggerei ungewöhnlich schwach, aber da knapp die Hälfte davon doch Gute waren passte es alles in allem.

Lediglich das Trolling zweier Lures zu und zwischen den Jiggingplätzen über insgesamt etwa 3 Stunden war bis dahin eine totale Enttäuschung mit lediglich zwei gefangenen Kawa Kawas und einem Dorado-Fehlbiss. Schon kurz vor daheim stieg allerdings noch ein kleiner Gelbflossentun zu, und mit dessen willkommenem Beitrag zum Abendessen war es dann okay. Nicht schön allerdings dass auf den letzten Metern die Buchse eines Propellers aufgab, und der Backbordmotor damit oberhalb von 1500 Umdrehungen keinen Schub mehr erzeugt. Tags drauf galt es das Boot nach Baie St. Anne zu überführen, da gestern Servicetag auf der Werft anlag. Obwohl nur Schleichfahrt möglich war nahm ich einige Stickbaits und die Rute mit, um ein paar am Wegesrand liegende Plätze abzuwerfen. Am ersten davon musste ich allerdings leider feststellen, dass das dortige Seniorenheim seit meinem letzten Besuch zum Kindergarten geworden war.

Aber Omi fand sich dann doch eine knappe Seemeile weiter an der nächsten Struktur wieder. Das Foto bringt`s nicht so rüber, aber das war ein richtig anständiger GT; zwar unter 30kg, jedoch nicht weit weg davon. 

Der fetten, alten Dame Mitbewohner wachten dann eine Viertelstunde später zeitgleich auf, alle 5 drängelten, schubsten und grapschten nach meinem Stickbait, aber keiner bekam ihn zu fassen. Hatten offenbar ihre Brillen auf dem Nachttisch vergessen. War aber trotzdem eine ganz nette Überführungsfahrt. An den beiden Tagen war jeweils noch ein anderes Boot draussen zum Trolling, und kehrte mit bunten Tüten aus Dorados, Wahoos und Tunen zurück, auch ein Sail wurde dabei noch gefangen. In der folgenden Nacht kam der Südost wieder auf 16 Knoten auf, der gestrige Werftbesuch verlief teilweise suboptimal, hier einen passenden Propeller zu finden gelang bisher auch nicht, und nun bin ich mal gespannt ob und wie sich eine längere Kunstpause zur besten Angelzeit des Jahres vielleicht noch vermeiden lässt.

 

31. August 2021 - Bildcollagen zum Vergrössern anklicken

Im ersten Drittel des Monats tat sich hier aufgrund stetig starken Südosts anglerisch eher wenig, wie sich beim Rundhorchen nach meiner Rückkehr aus Deutschland am 10. herausstellte. Genau an diesem Nachmittag begann der Wind sich allerdings mal abzuschwächen, aber aufgrund meiner mit einigen Widrigkeiten behafteten Reinstallation kam ich erst am Freitag dem 13. dazu, das Boot aus Baie St. Anne heimzuholen, und dabei natürlich ein wenig zu fischen. Das ging dann dem Datum entsprechend los, denn gleich an den Hafenklippen und beim Lauftest eines nagelneuen Stickbaits hämmerte ein GT drauf. Der zog allerdings das Boot über`s Heck zu den Felsen, und kappte dort die Schnur. Das schaffen nur die deutlich Überdurchschnittlichen, und war somit doppelt ärgerlich. Dieser einen Spot weiter gefangene Zwerg war da nur ein minimaler Trost.

Nachmittags lagen dann noch ein paar Stunden leichtes Jigging im La Digue Channel an. Die Frequenz und Vielfalt stimmten mit knapp 30 Fischen aus 10 Arten, aber es war nichts zeigenswertes dabei. Das sind dort ohnehin zumeist nur die Golden Trevallies, aber die sind dieses Jahr bisher in dem Bereich einfach nicht zu finden. Parallel zu alledem hatten Andre und Greg auf ihrer Amberjack eine wirklich nette Trolling-Halbtagscharter, bei der dieser Segelfisch releast wurde.

Da sich auch noch ein Wahoo und ein paar Tune einstellten war am langen Ende der Offshore Grand Slam komplett. 

Auch ein paar andere Boote waren in diesen Tagen zu diesen jahreszeittypischen Halbtagstouren draussen gewesen, und dabei im Grossen und Ganzen mit Fängen aus den genannten Arten und ein paar Dorados dazwischen erfolgreich. Danach wurde es erstmal wieder ziemlich windig, aber das tat den Fängen offenbar keinerlei Abbruch, wenn man sich denn raus wagte. Sandro auf Frenzy bzw. seine Gäste taten dies am 17. für einen halbe Tag und konnte 6 aus geraisten 7 Sails fangen, davon 4 auf gepitchte Baits. Vom Feinsten!

Tags drauf war es hier dann völlig windstill, denn das Auge eines schnell nach Westen ziehenden, zirkulierenden Wettersystems zog gerade genau über die inneren Inseln.

In der entsprechenden Gluthitze schien Poppern nicht erstrebenswert, ausserdem war mir auch nach so einem Sailfish. Während insgesamt 4h zusehends verdrossenen Schleppens zweier erprobter Köder zu und zwischen den Jiggingspots sah ich zwar ein halbes Dutzend faul unter der Oberfläche herumlungern, allerdings  gab es nichtmal auch nur einen Anfasser von irgendetwas. Und auch das Jigging war lange richtig zäh mit nur wenigen unspektakulären Fischen, abgesehen von dem einen gar nicht mal üblen Gebflossentun, der irgendwann im Mittelwasser einstieg. Während des am leichten Geschirrs auch längeren Drills stellte sich dann ein Tigerhai von gut 3,5m unter`m Boot ein. Da gab es keinen Zweifel, dass irgendjemand heute frischen Tun geniessen würde, aber dass das garantiert nicht ich sein würde. Und so kam es denn auch.

Zum Nachmittag wurde das Jiggen zwar etwas lebhafter, aber ein besserer Fisch als dieser für sein Potential sehr ordentliche Tomato Hind war trotzdem nicht drin. 

Offenbar wieder nicht mein Tag, aber einem etwas weiter nördlich fischenden Boot ging es mit einem Bonito beim Trolling und einem einzigen Jiggingfisch auch nicht besser. Weiter im Süden und früh am Morgen war das Trolling hingegen für Edwin auf Dan Zil ganz okay mit zwei Wahoos und einer Handvoll Tune. Am Folgetag war das Wettersystem weitergezogen, und der Südost mit Macht sowie ständigen, heftigen Regenschauern zurück. Ein Traum für den halben Tag Poppern auf GT für Nuno aus Portugal bzw. uns alle an Bord. Auf Sandros Frenzy trotzten wir dem richtig üblen Wetter und Nuno gab alles, aber ausser einem Nachläufer eines kleineren Trevallies oder Jobfish und einem zum Glück schnell releasten Hai liess lange sich nichts blicken. Entscheidend besser wurde es allerdings auch danach nicht, erst ganz zum Ende bei den allerletzten Würfen erbarmte sich noch dieser Bluefin Trevally, und rettete die Nummer zumindest ein bisschen. Schade für den unheimlich netten Nuno, der sich so gern seinen Traum von einem GT erfüllt hätte, aber den Trip trotz allem nach seiner Aussage sehr genossen hat. Und ganz bestimmt mindestens genauso die heisse Dusche danach.

Diese Ausfahrt noch aufzuschieben hätte auch gar keinen Sinn gemacht, denn in den Tagen danach legte der Wind nochmals zu. Lediglich Sandro war am 20. in wirklich ganz derben Bedingungen nochmal für einen halben Tag draussen, und verbuchte zwei weitere Sails. Am 22. meldete sich Andre, um zu beraten, wo er in dem Wind von gut 20Kn am folgenden Nachmittag mit einem Gast zum Poppern und Jiggen hin könnte, aber selbst das für Nuno so tote Eck mit minimalem Windschutz würde kaum fischbar sein. Nach dem Trip sprachen wir wieder, und er meinte selten so erleichtert gewesen zu sein wie als der Gast mit seinem ultraleichten PE1 Tackle auftauchte, das er gerne fischen wollte. Damit konnten sie direkt unter der Küste angeln, ein Trupp Bonitos war da auch noch am Start wie bestellt, und die Bande drillte nonstop Fisch aus insgesamt 12 Arten.

Den Grouper unten rechts genau zu bestimmen gelang bis jetzt nicht. Andre meinte, er habe 6 Optionen, aber keine passe wirklich. Wenn es jemand weiss danken wir für Aufklärung. Am 27. liess der Wind endlich mal wieder bisschen nach, und der folgende Tag war dann sogar schon wieder fischbar. Andre & Greg sind mit dem Gast nochmals zu genau dieser Ultraleichtangelei raus, und es war wieder ganz nett, wenn auch bei etwas niedrigerer Frequenz. Und Sandro meldete diesen releasten Blue Marlin vom Trolling.

Das war somit hier sowohl von den Fängen, aber vor allem von der Anzahl der Touren also diesen Monat schon mal wieder nicht so übel. Generell hat sich das Touristenaufkommen während der letzten beiden Monate auf knapp 75% des Vorkrisenniveaus erholt, und so ziemlich alle hier gucken wieder bedeutend fröhlicher. Ich natürlich auch, nur meine eigene Angelei vom Boot war nicht zuletzt aus Mangel an Gelegenheiten eher mau. Und mit der Fliege ging hier vor`m Haus als einzig befischbarem Platz auch nix über handlang. Bin sogar mir dem Boot mal zu einem kleinen, nur über`s Wasser erreichbaren Strand, an dem es hätte geschützt sein sollen. Aber der Wind wickelt sich so komisch um diese Halbinsel, dass er auch dort mit gut 12Kn aus 1 Uhr kam. Dagegen kann ich nicht anwerfen, aber zumindest schön ist`s dort.

Meine letzte Chance kam dann Sonntag, und es sollte unbedingt endlich wieder ein vernünftiger GT sein. In der ersten Stunde gab es einen Raise und eine Fehlattacke, danach ging`s ins Risiko direkt an einen Felsen. Sofort kam ein Dreiertrupp, alle drängelten und schnappten, und letztendlich blieb der Kleinste hängen - mit doch deutlich unter 20kg allerdings nicht im Wunschformat.

Also nächster Wurf in die Gefahrenzone, die anderen beiden erschienen sofort wieder. Ich betete still für den richtig Grossen, der war diesmal auch schneller, knallte brutal rein, Rute sofort vollkrumm – und ab. Der Drecksack hatte tatsächlich beide Haken gleichzeitig aufgebogen!

In der Folge war der Platz zunächst mal verbrannt, aber andernorts ging`s munter weiter. GT-Raise, Fehlattacke, noch ein Raise, dann ein kleiner Hai, der sich aber von den widerhalkenlosen Einzelhaken dankenswerter Weise gut lösen liess. Danach wieder GT am Band, aber der schaffte es in die Felsen und kappte die Leine. Damit war dann auch der Zwillingsbruder des am ersten Angeltag so schnell auf die selbe Weise verlorenen Stickbaits dahin. Während ich knurrend den Kram zum Aufriggen zusammensuchte kam er aber neben dem Boot hoch, die Haken machten auch hier nochmal Sinn. Also schnell bloss einen neuen FG-Knot geknüpft, und weiter. Prompt folgte ein Segelfischpaar dem Ding, beide hauten mehrfach mit dem Schwert drauf, aber blieben nicht hängen. Am nächsten Baitball tat das aber wieder ein ordentlicher GT, schaffte es allerdings auch in die Felsen, und diesmal war der Köder endgültig weg. Auf einen anderen knallte direkt am Boot kurz danach mit Lichtgeschwindigkeit irgendwas von unten, und schraubte sich mehrere Meter hoch aus dem Wasser. Und das gleich mehrmals, denn gegen die Bremseinstellung bekam der arme Tun keinerlei Schnur. Was der wohl auf den flachen 10m Wassertiefe zu suchen hatte?

Nachdem noch ein GT offenbar halbblind lachhaft daneben schepperte ging es nochmal an den Felsen, aber direkt beim ersten Wurf gab es ein äusserst hässliches Geräusch, und zum krönenden Abschluss war einer der Rutenringe weggeplatzt. Das hätte mit etwas Glück oder zumindest ein bisschen weniger Pech ein legendärer Tag werden können, aber so überwog dann doch Frust. Wahnsinn allerdings war die fast durchgehend hohe Aktivität, und das bei erst stark fallender, und dann kaum steigender Tide. That`s fishing. Und ich darf jetzt erstmal ob ich hier hinter`m Mond irgendwo einen halbwegs passenden Rutenring bekomme.

 

Die früheren Berichte finden sich im Archiv.

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